Mit dem Zelt durch die kanadischen Rocky Mountains

3 Wochen waren wir von Mitte Juli bis Anfang August in Kanada unterwegs – von Calgary über die Nationalparks in den Rocky Mountains bis nach Vancouver Island und Vancouver. Eigentlich viel zu kurz für all die einzigartigen Orte, an denen man viel mehr Zeit verbringen könnte. Aber auch so war es eine traumhaft schöne Reise durch Kanada, auf der wir anfänglich mit kühlem und teils regnerischem Wetter vorlieb nehmen mussten, dann aber mit viel Sonne und blauem Himmel belohnt wurden. 

Reiseroute durch Kanada

Calgary

Wir landeten in Calgary, hatten aber gehört, dass die Stadt nicht viel zu bieten haben soll. Daher hatten wir vorab entschieden, direkt nach Banff zu fahren. Im Nachhinein hätte eine Übernachtung aber doch gut getan. Denn nach einem langen, verspäteten Flug, zwei Stunden Wartezeit bei der Mietwagen-Übernahme und einem Großeinkauf konnten wir uns erst spät auf den Weg nach Banff machen und waren ziemlich platt.

Banff Nationalpark

Einer der bekanntesten Nationalparks in Kanada und das nicht ohne Grund. Die Landschaft ist einfach beeindruckend! Nur das Wetter wollte noch nicht so recht mitspielen. Bei 4 Grad war es im Zelt ganz schön kalt und auch tagsüber wurden wir immer mal wieder nass. So konnten wir nicht ganz so viel machen, schön war es aber trotzdem:

  • Lake Minnewanka: An dem See kann man ein bisschen spazieren gehen, über Steine klettern und die Bergkulisse genießen.
  • Wanderung zum Level Cirque: In der Nähe des Sees beginnt der Wanderweg zum Level Cirque. Er führt zunächst lange Zeit durch den Wald (nicht ganz so abwechslungsreich), dann erreicht man aber eine beeindruckende Gerölllandschaft und hat einen schönen Ausblick – wenn man die richtige Stelle findet auch auf den See. ;) 
  • Bow River: Entlang des Flusses kann man einen schönen Spaziergang machen und über die Steine turnen.
  • Hot Springs: Hier kann man unter freiem Himmel in warmem Wasser baden. Es ist zwar recht voll, aber ein Bad tut nach einem langen Flug, einer kalten Nacht und einer ersten Wanderung trotzdem gut.
  • Banff: Auch den kleinen Ort kann man sich anschauen und ein bisschen durch die Straßen schlendern.
"Icon_Camping“ Camping-Tipp: Tunnel Mountain Village 2 Campground, sehr schön und oberhalb von Banff mitten in der Natur gelegen

Nach zwei Übernachtungen ging es mit einigen Stopps weiter entlang des Highway 1A:

  • Johnston Canyon: Wir machten einen schönen Spaziergang entlang des Canyons. Dabei ist man allerdings nicht allein. ;)
  • Lake Louise: Der Lake Louise und der nahegelegene große Hotelkomplex sind eines der bekanntesten Fotomotive in Kanada. Der See liegt traumhaft inmitten der Berge und sobald man den Platz am Hotel verlässt, kann man die Touristenscharen wunderbar hinter sich lassen und bis zum anderen Ende des Sees laufen. Bei besserem Wetter wären auch längere Wanderungen möglich.
  • Moraine Lake: Dies war der wohl schönste See unserer Reise. Das Wasser hat eine so türkise Farbe, dass meine türkise Softshelljacke und das Wasser quasi eins waren, selbst bei völlig bedecktem Himmel. Auch hier hätte man ohne Regen tolle Wanderungen unternehmen können.

Yoho Nationalpark

Der Yoho Nationalpark ist etwas weniger bekannt, aber absolut zu empfehlen! Wir blieben für zwei Nächte und es lohnen sich:

  • Emerald Lake: Wir haben den schönen See einmal umrundet und sind ein bisschen die Berge hinauf gewandert. Nur für eine längere Tour hat das Wetter auch hier noch nicht gereicht. Es muss aber tolle Wege geben! 
  • Wasserfall Takakkaw Falls: Hier haben wir uns abseits der Gischt ein nettes Plätzchen zum Frühstücken gesucht.
  • Golden: Eigentlich ist die Stadt nicht unbedingt einen Stopp wert, aber aufgrund des Regens unternahmen wir trotzdem einen Ausflug dorthin und machten es uns im Big Bend Café gemütlich. Ganz spannend zu sehen: Sobald man den Nationalpark kurz vor Golden verlässt, verändert sich das Landschaftsbild: Große Werbeschilder prägen hier das Bild links und rechts der Straße.
"Icon_Camping“ Camping-Tipp: Kicking Horse Campground, liegt traumhaft mitten in der Natur, Einkäufe sollte man vorher erledigen, da es nicht einmal in Field einen Supermarkt gibt

Icefield Parkway

Auf dem Icefield Parkway, der durch die beeindruckende Berglandschaft der Rocky Mountains führt, ging es dann weiter Richtung Jasper – mit einigen Zwischenstopps:

  • Athabasca Glacier: Der Gletscher sieht zwar beeindruckend aus, die Touristenmassen schrecken hier allerdings ab. Ein kurzer Stopp hat uns daher gereicht.
  • Nigel Pass TrailHier haben wir eine schöne Wanderung zum Nigel Pass gemacht – weit weg von all den anderen Touristen, ca. 14 km lang. 
  • Athabasca Falls: An den Wasserfällen waren wir dann zurück im touristischen Getümmel. Die tosenden Wassermassen beeindrucken aber trotzdem.

Jasper Nationalpark

Der Jasper Nationalpark gehört ebenfalls zu den bekanntesten Nationalparks in Kanada und das zu recht: Hier ist es traumhaft schön! Wir blieben vier Nächte und es stand Folgendes auf dem Programm:

  • Wanderung oberhalb von Jasper: Hier gibt es zahlreiche Wanderwege, die zu schönen Aussichtspunkten über den Ort und die Umgebung führen. Am Pyramid Lake haben wir anschließend auf einer kleinen Halbinsel ein nettes Päuschen eingelegt. 
  • Lake Annette: An dem See konnten wir endlich einen blauen Himmel genießen und baden gehen. Das tat nach den kalten Tagen und dem Regen gut… :)
  • Miette und Athabasca River: In Jasper fließt der Miette River in den Athabasca River und es bildet sich ein schönes Flussbecken. Auch hier kann man eine entspannte Zeit verbringen und ein bisschen spazieren gehen.
  • Fahrt zum Maligne Lake und Wanderung auf dem Bald Hills Trail (ca. 13 km lang, 600 Hm): Mit dem Auto machten wir uns auf den Weg zum Maligne Lake. Die Strecke ist ca. 50 km lang, aber wie eigentlich alles hier sehr schön. Die meisten Touristen zahlen dann viel Geld für eine Bootstour über den See. Wir hingegen entschieden uns für eine Wanderung hinauf auf den Bald Hill und gingen von dort aus parallel zum See noch weiter den Kamm entlang. Hier hatten wir eine traumhafte Aussicht und konnten auch eine kleine, sehr kleine Schneeballschlacht machen.
"Icon_Camping“ Camping-Tipp: Whistler`s Camground, wenige Kilometer außerhalb der Stadt
Icon_Restaurant Café-Tipp: Café Bears Praw, hier kann man nett sitzen und leckeres Gebäck essen

Mount Robson

Von Jasper aus ging es über den Highway 16 Richtung Westen. Hier machten wir Stopp am Mount Robson, dem höchsten Berg der kanadischen Rocky Mountains. Wir wanderten ca. 5-6 km zum Kinney Lake und von da aus noch 2-3 Kilometer weiter die Berge hinauf. Da wir recht spät dran waren, konnten wir den restlichen Teil des Weges leider nicht mehr bestreiten, der sicherlich auch sehr schön gewesen wäre. 

Wells Grey Provincial Park

Nach einer Zwischenübernachtung in Valemount und einem leckeren Abendessen im Restaurant Caribou Grill ging es weiter nach Clearwater. Hier blieben wir zwei Nächte und machten auf dem Weg zum Clearwater Lake folgende Stopps:

  • Helmcken Falls: Der Wasserfall ist ca. 140 m hoch und liegt in toller Umgebung. Hier kann man schön spazieren gehen.
  • Spahats Falls: 1-2 km abseits der Straße erreicht man die Spahats Falls. Ein Wasserfall, hinter dem man her laufen kann und dabei so richtig schön nass wird. Aber da das Wetter ab jetzt endlich auf unserer Seite war, sind wir zum Glück auch schnell wieder getrocknet. ;) 
  • Clearwater River: Hier kann man wunderbar am Ufer sitzen, die Füße abkühlen und entspannen.
Icon_Restaurant Restaurant-Tipp: Gateway Grill, sehr leckeres Essen

Whistler

Von Clearwater bis Whistler stand ein langer Fahrtag an – aber mit unglaublich tollen Streckenabschnitten und schönen Haltemöglichkeiten:

  • Von Clearwater aus ging es über den Highway 5 und ab Little Fort über den Highway 24 zum Green Lake. Dort machten wir einen erfrischenden, einsamen Bade-Stopp.
  • Weiter ging es über den Highway 97 und 99 bis nach Lillooet: Hier schlängelt sich der Fraser River plötzlich durch eine ganz trockene, karge Landschaft.
  • Doch das ändert sich ab Lillooet promt wieder und es folgt der schönste Streckenabschnitt. Nach jeder Kurve begeistert einen der Blick aufs neue. Unterwegs hielten wir am Lake Duffey und Lower Joffre Lake. Eine Wanderung zum Upper Joffre Lake passte zeitlich leider nicht mehr, soll sich aber lohnen.

 

Schließlich erreichten wir Whistler und starteten am nächsten Morgen eine der schönsten Wanderungen:

  • Garibaldi Trail (ca. 28 km und 1200 Hm): Der Weg hoch zum Gletschersee führt zunächst vor allem durch den Wald, bietet aber immer wieder traumhaft schöne Ausblicke auf die Bergwelt. Oben angekommen kann man die Füße nach dem Anstieg in dem eiskalten See wunderbar abkühlen. Nach einer Pause am See liefen wir über schöne, abwechslungsreiche Wege hinauf in Richtung Panorama Ridge. Unser Weg endete allerdings bei den oberen Seen, da anschließend eine Schneedecke das Wandern ohne entsprechende Ausrüstung nicht mehr möglich machte. Wir kehrten um und gingen auf etwas anderem Wege zurück, bis wir wieder den Wald erreichten. Eine tolle Tour!
"Icon_Camping“ Camping-Tipp: Whistler RV Park and Campgrounds, sehr schön, ca. 17 km außerhalb von Whistler gelegen

Vancouver Island

Von Whistler fuhren wir weiter nach Horseshoe Bay, dem Terminal für Fähren nach Vancouver Island. Die Tickets sollte man wenn möglich vorher reservieren. Und dann heißt es: Leinen los und genießen! Man hat auf der eineinhalbstündigen Überfahrt einen tollen Blick aufs Meer, die vielen Inseln und das Festland von Kanada.

Zunächst verbrachten wir zwei Nächte auf der Ostseite der Insel. Wir übernachteten auf dem Qualicum Bay Resort Campingplatz und machten von dort aus einige Ausflüge:

  • Arrowsmith Trail: Wir fuhren zum Cameron Lake und starteten eine gänzlich einsame Wanderung, die mit einem schönen Ausblick auf die Insel, das Meer und Festland belohnt wurde.
  • Cameron Lake: Im Cameron Lake konnten wir uns anschließend abkühlen – ganz allein waren wir hier aber nicht mehr.
  • Englishman River: Auf dem Weg zurück zum Campingplatz stoppten wir noch beim Englishman River. Auch hier gab es tolle Badestellen.

Nach zwei Nächten ging es entlang des Highway 4 auf die Westseite der Insel, aber natürlich nicht ohne Zwischenstopps: 

  • Frühstück am Sproat Lake
  • Baden und Felsen-Springen im Fluss direkt am Highway

An der Westseite erkundeten wir dann die Gegend zwischen Tofino und Ucluelet:

  • Wild Pacific Trail: Hier kann man einen schönen Spaziergang machen und den Blick auf das Meer und die Küste genießen.
  • Überall am Meer kann man schöne Strandspaziergänge machen und traumhafte Sonnenuntergänge sehen. Der Westen der Insel ist definitiv der schönere Teil.

Auf dem Weg zum Fährterminal in Swartz Bay haben wir noch eine Übernachtung auf dem Cedar Springs Ranch Campingplatz eingelegt (leckere Pancakes zum Frühstück) und uns die Stadt Victoria angesehen. Sehr gepflegt und nett für 2-3 Stündchen anzuschauen.

"Icon_Camping“ Camping-Tipp: Green Point Campground zwischen Tofino und Ucluelet, traumhaft direkt oberhalb des Strandes gelegen
Icon_Restaurant Bar-Tipp: Ice House Oyster Bar in Tofino, hier kann man direkt am Meer den Tag bei leckeren Getränken ausklingen lassen

Vancouver

Vom Fährterminal Swartz Bay ging es zum Terminal Tsawwassen. Auch diese Überfahrt ist schön. Die Fähre schlängelt sich durch die vielen kleinen vorgelagerten Inseln hinüber bis nach Vancouver.

In Vancouver blieben uns dann noch vier Nächte. Viel zu wenig für die schönste Stadt der Welt und die vielen tollen Ausflugsziele in der Umgebung, aber dennoch reichte es für:

  • Stanley Park: Rund um den Park kann man einen tollen Spaziergang am Ozean entlang machen und ihn am English Bay ausklingen lassen.
  • Granville Island: Auf der kleinen Halbinsel gibt es einen netten Markt mit leckeren Essensständen. In der Backstage Lounge nebenan wird tolle Live-Musik gespielt.
  • Kitsiliano Beach: Mit einem Leih-Fahrrad fuhren wir von der Downtown über die Brücke der Burrard Street zu den Stränden im Süden (Spanish Bay, Kitsiliano Beach) und weiter bis zur Universität. An den Stränden ist man fast allein und hat immer wieder einen tollen Blick auf die Stadt.
  • Gastown: In der „Altstadt“ von Vancouver gibt es nette Läden zum Frühstücken, Essen und Weggehen.
  • North Vancouver: Mit der Fähre kann man nach North Vancouver fahren und hat von hier aus einen schönen Blick auf die Stadt. Von hier aus fahren viele Busse zu den Zielen, an denen man schöne Touren in die Natur starten kann (z. B. Lynn Valley, Grouse Mountain).

 

Vorbereitungen für einen Kanada-Urlaub

Wagen mieten oder mit dem Bus reisen?

Wir haben uns entschieden, die Tour durch Kanada und die Rocky Mountains mit einem Mietwagen zu machen. Denn auch wenn der Greyhound-Bus einen Großteil unserer Strecke von Calgary nach Vancouver abgedeckt hätte, wären wir vor Ort viel zu unflexibel gewesen und hätten viele Punkte, von denen wir unsere Touren gestartet haben, nicht erreicht.

Nach einiger Recherche haben wir den Wagen über den ADAC gemietet (mit Hertz als lokalen Partner) und rund 760 Euro für 19 Tage gezahlt. Abgesehen von einer etwas langen Wartezeit bei der Wagenübernahme hat hier auch alles super geklappt. Worauf man bei der Buchung achten sollte, könnt ihr hier lesen.

Zelt, Wohnmobil oder Hostel/Hotel?

Als nächstes stellt sich die Frage: Zelten, im Wohnmobil übernachten oder in Hostels/Hotels schlafen? Nach einer kurzen Recherche nach Mietpreisen für Wohnmobile haben wir diese Option direkt verworfen – zu zweit viel zu teuer. Da wir vor Ort gerne flexibel bleiben und nicht alle Übernachtungen im Voraus buchen wollten, haben wir uns auch gegen Hostels/Hotels entschieden. Denn die sollte man in der Hauptsaison (in Kanada Juli/August) vorbuchen, da sonst vor Ort im Zweifel nur noch die ganz teuren verfügbar sind. Also entschieden wir uns fürs Zelten.

Und das ist in der beeindruckenden Natur von Kanada auch einfach schön! Die Campingplätze – vor allem die staatlichen – sind toll und haben riesige Stellplätze, die mit einem Tisch, Bänken und einer Feuerstelle ausgestattet sind. Die privaten Campingplätze, die laut vieler Berichte schöner sein sollen, haben uns hingegen nicht so gut gefallen (viel kleinere Plätze, dichter gedrängt, nicht so sauber und es gibt überflüssige Sachen, die aber eventuell für Familien von Vorteil sind).

Für die Feuerstellen muss man sich in der Regel nur eine Genehmigung vom Campingplatz besorgen (ca. 8 $/Tag) und kann sich dann so viel Feuerholz nehmen, wie man möchte. Und das ist auf jeden Fall zu empfehlen – denn das Zelten in Kanada wäre wirklich schön, wenn nur die Kälte in der Nacht nicht wäre…

Wetter in Kanada

Nach einer etwas durchwachsenen ersten Woche, in der es vor allem nachts viel geregnet hat und nur 4-5 Grad kalt war, hatten wir anschließend zwei traumhaft schöne Wochen mit viel Sonne, blauem Himmel und bis zu 30 Grad. Aber hier muss man einfach mit allem rechnen.

Gerade für das Zelten bedeutet das: Warme Sachen mitnehmen! Das ist allerdings aufgrund der Gepäckbeschränkungen beim Fliegen nicht ganz so einfach. Denn das kleinste Zelt, der kleinste Schlafsack und die kleinste Luftmatratze halten halt nur bedingt warm… ;) Tipps zum Packen für einen Zelturlaub findet ihr hier. 

Am Tag ist das Zwiebel-Prinzip die beste Lösung und Merinowolle ein super Tipp – hält super warm und kann ohne Probleme mehrere Tage getragen werden. 

Visum für Kanada

Ein Visum benötigt man für Kanada als Tourist nicht. Seit dem 15.03.2016 muss man sich allerdings eine elektronische Einreisegenehmigung besorgen, um mit dem Flugzeug nach Kanada einreisen zu können. Das kann man ganz einfach online erledigen: www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp.

Führerschein und Verkehrsregeln in Kanada

Man liest überall, dass man den internationalen Führerschein in Kanada nicht unbedingt braucht; empfohlen wird aber doch, ihn mitzunehmen. Das haben wir gemacht (Kosten 15 Euro, 3 Jahre gültig), sind letztendlich aber ohne ihn ausgekommen. 

Die Verkehrsregeln sind in Kanada in einigen Punkten anders als die deutschen. Daher lohnt sich ein Blick in den Reiseführer, in dem die wichtigsten Dinge beschrieben sind – wie z. B. die Vorfahrtsregelung bei Kreuzungen mit vier Stopp-Schildern, die es sehr häufig gibt. Aber insgesamt ist das Autofahren in Kanada sehr viel entspannter als in Deutschland!

Wildtiere in Kanada

Auf Bären und andere Tiere wird man überall hingewiesen und vor ihnen gewarnt. Schon zu Hause haben wir uns daher mit zwei Bärenglocken ausgestattet (Coghlans Bärenglocke), die wir beim Wandern am Rucksack befestigt haben. Nach einer Weile geht einem das Gebimmel allerdings etwas auf den Keks – aber sicher ist sicher… ;)

Vor Ort haben wir uns dann noch ein Bärenspray gekauft, da wir auf vielen Wanderungen fast alleine unterwegs waren. Denn auch wenn im Juli/August die Hauptreisezeit in Kanada ist, so stoppen viele Touristen lediglich an den Hauptattraktionen. Sobald man sich hier wegbewegt, kann man auch mal lange Zeit niemanden sehen.

Abgesehen von diversen lustigen Tiere, für die man sich mangels Kenntnis meist einen Namen ausdenken muss, haben wir unterwegs aber keine gefährlichen Tiere gesehen. Nur aus dem Auto heraus haben wir zweimal einen Bären gesehen – sah eigentlich ganz friedlich aus… ;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.